Politik

«Es bitzeli meh»

Der Bundesrat versprach vor dem Uno-Beitritt jährliche Mehrkosten von rund 50 Millionen Franken. 
Tatsächlich sind die jährlichen Zahlungen um 353 Millionen gestiegen. Aussenminister Joseph Deiss 
gewann die Abstimmung mit Fake-Zahlen.

Von Peter Keller

Die Beiträge der Eidgenossenschaft haben sich seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt. Infografiken: TNT-Graphics AG

Wenn es um den amerikanischen Präsidenten geht, ist der Vorwurf, er verbreite falsche Aussagen, schnell bei der Hand – wobei sich die Vorwürfe nicht selten selber als Fake News erweisen. Der lockere Umgang mit der Wahrheit ist jedenfalls keine Exklusivität von Donald Trump. Das zeigt allein schon ein Blick in die Abstimmungsversprechen des Bundesrates bei umstrittenen Vorhaben wie der Einführung 
der Personenfreizügigkeit (die Regierung ging von jährlich maximal 10 000 zusätzlichen ­Einwanderern aus) oder den Folgekosten des Schengen-Beitritts: Der Bundesrat sprach von 7,4 Mi...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe