Sisyphus ist müde

SPD-Chef Martin Schulz reist durch Deutschland und versucht, den schier nicht mehr aufzuholenden
 Rückstand auf Kanzlerin Angela Merkel wettzumachen. Trotz schlechter Umfragewerte gibt er sich ­zuversichtlich: «Wahlkampf lohnt sich.»

Von Wolfgang Koydl aus Deutschland

Die Funken iegen nur am Grill: Kanzlerkandidat Schulz (Mitte) und SPD­Lokalpolitiker Diaby (l.) bei Schrebergärtnern in Landsberg. Bild: Justus Feldhoff

Vielleicht liegt es ja daran, dass der Veranstaltungsort nur die dritte Wahl ist. Das Gym­nasium war wegen der Sommerferien geschlossen, und der Wirt des «Goldenen Löwen» entpuppte sich als strammer FDP-Mann und deshalb wenig geeignet als Gastgeber für Martin Schulz, den Kanzlerkandidaten der deutschen Sozialdemokraten. So blieb der Kleingartenverein, achtzig Parzellen stilles, grünes Glück im Städtchen Landsberg, gleich an der Grenze zwischen den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Sachsen gelegen: Gurken, Gerbera und Geranien und nirgendwo ein Gartenzwerg in Sicht.

Für die Sc...

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