Intern

Zügelunternehmen aufgepasst, diese Ausgabe der Weltwoche könnte ein paar zusätzliche ­Umzüge auslösen. Wir bringen hier den umfassenden Qualitätstest für die Gemeinden der Schweiz. Wo wohnt man am schönsten, und wo lebt es sich am besten? Wo kann man sich ­sicher fühlen, ein interessantes Kulturangebot geniessen, dies bei vernünftiger Steuerbelastung? Nicht zu vergessen sind Schulen, Restaurants und Arbeitsplätze.

Gut, aber wie soll man all diese Punkte gegeneinander abwägen? Im jährlichen Gemeinderating der Weltwoche haben wir diese Aufgabe zu einem wesentlichen Teil gelöst und die gut 920 untersuchten Gemeinden in einer Rangliste geordnet. An erster Stelle steht Rüschlikon, wie im Vorjahr. Auf den Positionen dahinter hat sich aber einiges geändert, die ­Innerschweizer Gemeinden Meggen und Zug drängen zur Spitze. Grund genug, hier einer bekannten Persönlichkeit aus Meggen das Wort zu geben. Natürlich wird jetzt nicht gerade eine Massenmigration nach Rüschlikon einsetzen, aber wer seinen Wohnort weit hinten in der Rangliste findet, kann auf Abwanderungsgedanken kommen oder wird sich fragen, ob man in der Lokal­politik nicht gewisse Dinge besser machen könnte – vielleicht wird er auch den Gemeinderat fragen. Die Rüschliker Equipe dagegen, abgebildet auf der Titelseite dieser Ausgabe, darf Lob erwarten.

Voll motiviert kamen kurz vor Redaktionsschluss der grösste Teil der Angestellten von Gemeinde und Schule, dazu ein Gemeinderat und der Gemeindepräsident Bernhard Elsener zum Fotoshooting zusammen. Wer denkt, der Präsident stehe in der Mitte, liegt falsch, Elsener steuert das «Rüschlikon»-Plakat eher von der Flanke her. Seite 16–23


Seit Obamas Botschafterin Suzi «Together!» LeVine am 20. Januar Bern verlassen hat, ist die US-Botschaft in Bern verwaist. Nun ist der ­Name des neuen «Hausherrn» bekannt. Es ist Ed McMullen, erfolgreicher Unternehmer aus South Carolina mit engen Kontakten zu Präsident Trump. Florian Schwab und Urs Gehriger haben seine Spuren recherchiert. Er sei eine «ausserordentlich smarte und kluge Person» und «ein fantastischer Kommunikator», ­sagen Weggefährten. Ausserdem hege McMullen grosse Sympathien für unser politisches System. Die Wahl zeige: «Für Trump ist die Schweiz wichtig.» Seite 49


Er gilt allgemein als Favorit für die Nachfolge von Didier Burkhalter im Bundesrat: FDP-Fraktionschef Ignazio Cassis. Inlandchef Phi­lipp Gut hat den aussichtsreichen Tessiner Kandidaten in Lugano getroffen. Der freundlich und integer wirkende Nationalrat zehrt bis heute von seiner Tätigkeit als Mediziner und Kantonsarzt. Auf die Frage, wofür seine Leidenschaft brenne, antwortete Cassis, er ­liebe es, «Probleme sauber zu erfassen, zu analysieren und dann wieder zu synthetisieren». Die Weltwoche schildert seine Biografie und hat den kleinen Ort Sessa besucht, wo Cassis aufgewachsen ist. Mit einem aktuellen Problem in seiner Verwandtschaft will sich Cassis allerdings nicht befassen: Seine Schwägerin, eine Bäuerin, wurde vor kurzem wegen Tier­quälerei verurteilt, wie Bundeshausredaktor Hubert Mooser berichtet. Seite 24



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