Hafen der Hoffnung

An einem der unwirtlichsten Flecken Kolumbiens hat die Genfer Erdölhandelsfirma Trafigura einen ­Flusshafen errichtet. Die Milliardeninvestition soll die Entwicklung des Landes vorantreiben. 
Doch das pionierhafte Projekt kämpft mit den örtlichen Realitäten.

Von Florian Schwab aus Kolumbien

Wäre Barrancabermeja ein Mensch, durch seine Adern össe Rohöl: Der «Cristo Petrolero». Bild: Fabio Cuttica für die Weltwoche

Der riesige, asphaltierte Parkplatz ist leer. Nur drei oder vier Tanklastwagen stehen verloren in der Nähe der Aufenthaltsräume für die Fahrer. Eine Handvoll camioneros mit grimmigen, sonnengebräunten Gesichter unterhält sich gestikulierend vor dem Eingang der Cafe­teria. Wir befinden uns im Zufahrtsbereich der neuen Hafenanlage in Barrancabermeja, Kolumbien, 600 Kilometer im Landesinnern am Río Magdalena gelegen. Es ist der grösste und ­modernste Flusshafen Südamerikas, errichtet durch Impala, eine Tochtergesellschaft der Schweizer Erdölhandelsfirma Trafigura.

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