Deutscher Düster-Sommer des Diesels

Die deutsche Automobilindustrie steht am Pranger. Nicht nur linke Politiker fordern, der Staat solle das Kommando übernehmen. Kanzlerin Merkel trommelt mit. Wo irren die auch wahltaktisch Empörten? 


Von Georg Meck

Ein Opfer des Dieselskandals steht fest: Wenn schon nicht gleich der Dieselmotor abgeschafft wird, so ist doch der einstige Ehrentitel «Autokanzler» aus der deutschen Politik getilgt. So schnell wird sich kein Regierungschef mehr damit brüsten, Schaden von der deutschen Autoindustrie abzuwenden oder deren Nutzen zu mehren. Das ist vorbei. Die Allianz zwischen Politik und Automobil ist zerbrochen.

Nun wetteifern sie in Berlin darum, wer stärker draufhaut auf jene Grossmanager, die im Kanzleramt stets willkommen waren zu abendlichen Runden, wie sie Kanzler Gerhard Schröder (SPD), ...

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