Knorr

Die Welt als Wahnvorstellung

David Lynch, Maler und Cineast, brachte die Avantgarde nach ­Hollywood. Sein Debüt, der schrille Albtraum «Eraserhead», 
kommt wieder ins Kino.

Von Wolfram Knorr

Verschmelzung von Kafka und Poe: «Eraserhead», 1977. Bild: zVg, Sebastien Nogier (Keystone)


Ganz schön kühn, der Kerl. Ohne Hemmung stülpt er dem Zuschauer gleichsam einen schwarzen Sack über den Kopf und schubst ihn dann runter in den Rattenkeller der Träume, wo Eros und Deformationen ineinanderfliessen. Wo er einem Freak begegnet, in einer Rummelbude ausgestellt und zum Gespött gemacht («The Elephant Man»); wo Sado-Kretins Sandwürmern eine Wundersauce abmelken («Dune»); wo hinter der ­Fassade einer Kleinstadt Gewalt und verkorkste Sexualität brodeln («Blue Velvet»); und ein Detektiv in nebliger Provinz aus ­einem Labyrinth der Obsessionen nicht mehr rausfinde...

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