Asyl für unbekannt

Die Zahl minderjähriger Asylbewerber, die ohne ihre Eltern reisen, nimmt stark zu. Doch nur bei 3,7 ­Prozent von ihnen steht die Identität zweifelsfrei fest. Der Bund tut wenig, um den offenkundigen ­Missbrauch zu bekämpfen.

Von Philipp Gut

Wissen Sie, was ein UMA ist? Das verwaltungsdeutsche Kürzel steht für «unbegleitete minderjährige Asylsuchende». Dass Jugendliche oder Kinder ohne erwachsene Bezugsper­sonen meist Tausende Kilometer weit reisen, um in der Schweiz Schutz vor angeblicher oder tatsächlicher politischer Verfolgung zu suchen, kam früher kaum vor. In den letzten Jahren hat die Zahl minderjähriger Gesuchsteller aber stark zugenommen. Von 2007 bis 2017 (Stand Ende April) waren es über 8000. Das zieht etliche Probleme nach sich.

Sie beginnen mit der Frage, mit wem es die Behörden da eigentlich zu t...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe