Europa

«Solidarität kann nicht grenzenlos sein»

Alle sprechen über seinen Aussenminister Sebastian Kurz, doch die Richtlinien der österreichischen Politik bestimmt Bundeskanzler Christian Kern. Hier spricht er über Phantomschmerzen einer Ex-Weltmacht, die Migrantenkrise und über seine Erfahrungen als alleinerziehender Vater.

Von Roger Köppel und Wolfgang Koydl

«Ja, ich vertraue diesem Konstrukt»: Österreichs Bundeskanzler Kern, im Palais Metternichs. Bild: David Payr für die Weltwoche

Ballhausplatz Wien, das war einst eine Adresse wie 1600 Pennsylvania Avenue, 10 Downing Street oder Roter Platz: der Sitz ­einer Weltmacht. Von hier aus zog vierzig Jahre lang Fürst Metternich die Fäden. Auch die Repu­blik Österreich hat hier ihre Machtzentrale: Bundespräsident, Bundeskanzler und Aussenminister residieren im Schatten der Hofburg. Seit Mai letzten Jahres amtiert hier der Sozialdemokrat Christian Kern als Nachfolger von Bundeskanzler Werner Faymann, der über seine Nibelungentreue zur Willkommenspolitik von Angela Merkel gestolpert ist. Kern hat deutliche Kurskorrek­tu...

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