«Pufferstaat im Interesse Europas»

Der Historiker André Holenstein misstraut der heldenhaften Schweizer Freiheitsrhetorik des 1. August. Pointiert hält er dagegen: Dass es die Schweiz überhaupt gibt, verdanken wir Europas Grossmächten. Die Schweiz, eine Willensnation des Auslands?

Von Roger Köppel

«Modell eines vernünftigen Bilateralismus»: Geschichtsprofessor Holenstein. Bild: Manuel Rickenbacher

Seien wir ehrlich: Die meisten Schweizer Historiker halten wenig bis gar nichts davon, wenn man die Schweizer Geschichte 1291 beginnen lässt und die letzten 700 Jahre als mehr oder weniger kontinuierliche Entwicklung eines auf Freiheit und Demokratie codierten Kleinstaats deutet. An den historischen Fakultäten wird die Willensnation Schweiz gerne als Resultat des Wollens ausländischer Grossmächte interpretiert, als Willensnation der anderen. Auch der Berner Geschichtsprofessor André Holenstein, 58, argumentiert in diese Richtung, allerdings klug und interessant.

Er ist derzeit ...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe