Intern

Wichtiger Hinweis: Dies ist unsere Doppelausgabe zum Nationalfeiertag. Auf 106 Seiten kommen Menschen zu Wort, die Interessantes zur Schweiz und zur Welt zu sagen haben. Ziel ist wie immer die grösste Vielfalt an Meinungen auf engstem Raum. Die nächste Weltwoche erscheint am 10. August!


Es ist bereits Tradition, dass ein Schweizer Künstler das Titelblatt der Weltwoche-Sommerausgabe gestaltet. Dieses Jahr hatte sich trotz schwerer Krankheit Mundart-Rocker Polo Hofer zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit dem Grafiker Hans Kühne hat er Ferdinand Hodlers ikonisches «Wilhelm Tell»-Gemälde neu interpretiert. Der Schweizer Nationalheld trägt bei Hofer Turnschuhe, hält in einer Hand eine Mistgabel, in der anderen ein Smart­phone. Auf dem T-Shirt prangt der Spruch «Swiss first». Müsste es in Anlehnung an Donald Trumps «America first» nicht eher «Switzerland first» heissen? «Nein», sagte Polo ­Hofer, als wir ihn wenige Wochen vor seinem Tod im Berner Oberland besuchten. «Ich meine nicht nur die Schweiz, sondern vor allem die Schweizer und das Schweizerische.» Seite 42


Kurt Fluri, langjähriger Stadtpräsident von 
Solothurn und Nationalrat (FDP), musste sich schon einiges an Kritik von Seiten der Weltwoche gefallen lassen. Zu diskutieren gab neben dem Lohn des Berufspolitikers vor allem seine Rolle bei der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative der SVP. Für dieses Heft hat sich Redaktor Alex Baur die Aufgabe gestellt, die Dinge ­einmal aus der Perspektive von Kurt Fluri zu ergründen. Was bewegt den Anwalt und fünf­fachen Familienvater? Warum tut er sich mehr als zwei Dutzend Mandate an? Während eines mehrstündigen Rundgangs durch Solothurn gewährte Fluri einen entwaffnend offenen Einblick in seine Gedankenwelt. Seite 44


Als junger Mensch ein Unternehmen führen? Karin Bertschi, 27, und Janina Martig, 34, ­gelingt es – und das in absoluten Männerdomänen: Bertschi leitet das Familienunternehmen Recycling-Paradies und Janina ­Martig ist nicht nur Model, sondern auch LKW-­Fahrerin und Fuhrhalterin. «Ich empfinde es als klaren Vorteil, eine Frau zu sein», sagt ­Bertschi. «Wenn ich das Gleiche tun ­würde und ein Mann wäre, wen würde es ­interessieren?» Seite 70


Günter Netzer, der stoische Überfussballer aus Deutschland, mittlerweile Schweizer, ein Mann, der sich einst selber in einem Pokalfinal einwechselte, gehört zu den charismatischen Figuren des Sports. Er formuliert druckreif; selbst im Getümmel von Weltmeisterschaften, die er dann als Kommentator bereicherte, strahlte sein Gesicht stets die Coolness des ­unerschütterlichen Weltmanns aus. Roger ­Köppel und Thomas Renggli haben diesen glorreichen Zeitzeugen des Rasens zum gros­sen Gespräch besucht. Netzer war bestens erholt von einer schweren Herzoperation und lieferte die gewohnt messerscharfen Analysen zum Fussball, zum Zeitgeschehen und zu seiner neuen Heimat Schweiz. Wie hat er es geschafft, in einer immer schon verrückten Welt nicht nur zu überleben, sondern auch nach­haltig zu reüssieren? Über seine Erfahrungen lesen Sie ab Seite 96.


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