Lehrer erpressen Schüler

An Schweizer Schulen werden neuerdings «Sitzstreiks» als Disziplinarmassnahme eingesetzt. 
Die Methode, die nach Gandhi und Kuschelpädagogik klingt, ist nichts anderes als eine Kollektivstrafe, 
wie man sie aus dem Militär kennt.

Von Allan Guggenbühl

Welches sind die Anführer, die Nerds, die Schwindler? Illustration: Antje Kahl

«Wir bleiben hier, bis ihr kooperiert! Niemand verlässt das Zimmer!», teilt der Schulleiter den Oberstufenschülern mit. Diese sitzen verdattert, eingeschüchtert oder erstaunt hinter ­ihren Pulten. Dem Schulleiter sowie der Klassenlehrerin und der Schulsozialarbeiterin, die mit ernster Miene neben ihm sitzen, ist es ernst. Protest ist wirkungslos. Die Eltern wurden avisiert. Der Sitzstreik der Lehrpersonen soll den Schülern klarmachen, dass das Problem nur gelöst werden kann, wenn sie kooperieren.

Eine neue Schülerin wird gemobbt. Wenn sie sich im Unterricht meldet, verdrehen ...

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