Romanows

Gold, Sex und Tränen

Vor hundert Jahren dankte der letzte Zar Russlands ab. Mit den Romanows ging 
die ­schillerndste Dynastie der Neuzeit unter. Sie hatte einen Sechstel der Erdoberfläche beherrscht. Historiker ­Simon Sebag Montefiore über Regenten, Heilige, Sadisten – und die Wurzeln von Wladimir Putin.

Von Urs Gehriger

Geiseln der Bolschewiken: Romanow-Familie mit Zar Nikolaus II., um 1914. Bild: Wikimedia Commons (Kolorierung: Olga Shirnina)

«Es war schwer, Zar zu sein.» Mit dem ­banalen Satz beginnt Simon Sebag Monte­fiore sein Epos «Die Romanows» über die grösste ­Dynastie Europas. Nach tausend ­Seiten ist ­jeder Zweifel ausgeräumt. Kein Kelch war ­giftiger als jener der russischen Zaren.

Die Regentschaft der Romanows erstreckte sich über drei Jahrhunderte (1613 – 1918). Es war eine Ära von überragender Kraft, Kultur und erlesener Schönheit, geprägt von genialen Strategen, Ungeheuern und Heiligen. In süffiger Prosa beschreibt Montefiore die zerstörerische Wirkung absoluter Macht. Er schildert Sze...

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