Medien

Der Schweinejournalismus

Man konnte zu Lügenpresse und Fake News keine Steigerung mehr erwarten. Man täuschte sich.

Von Kurt W. Zimmermann

Die Anekdote handelt vom späteren US-Präsidenten Lyndon B. Johnson. Bei den Kongresswahlen wies er seine Berater an, sie sollten bei Journalisten das Gerücht streuen, sein Rivale habe Sex mit Schweinen.

«Sex mit Schweinen? Du weisst, dass das nicht stimmt», sagten die Berater.

«Klar, es ist nicht wahr», sagte Johnson, «aber ich will, dass der Kerl es dementiert.»

Der Mechanismus funktioniert bis heute. Politische Widersacher setzen ein erfundenes Gerücht in die Welt. Die Medien stürzen sich auf die Story, ohne sie zu überprüfen.

Zuletzt erlebten wir das ...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe