Kommentar

Politischer Häftling

Die Kritik des Bundesgerichts am Urteil gegen 
Erwin Sperisen öffnet Abgründe. Im Namen der Menschenrechte wurden in Genf die Menschenrechte mit Füssen getreten.

Von Alex Baur

Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist Erwin Sperisen vielleicht schon ein freier Mann. Vielleicht geht der Justiz-Albtraum aber auch weiter für den dreifachen Familienvater, der nun schon seit fünf Jahren in Untersuchungshaft sitzt, ohne Perspektiven und ohne rechtsgültiges Urteil, allen Rügen und Ermahnungen des Bundesgerichts zum Trotz. Bei Redaktionsschluss stand der Entscheid der «Chambre pénale d’appel et de révision» über das Haftentlassungsgesuch von Sperisen noch aus. Doch zusehends wird der Fall auch zum Albtraum für die Genfer Justiz.

Die krassen Ungereimtheiten und M...

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