Schweiz

Opfer verzweifelt gesucht

Weniger frühere Verdingkinder als erwartet wollen Geld vom Staat. Ihre selbsternannten Vertreter deuten das als Zeichen, dass es den ehemals Fremdplatzierten noch schlechter gehe als behauptet.

Von Alex Reichmuth

«Besonderer Stellenwert». Bild: Paul Senn (GKS)

Dreihundert Millionen Franken hat der Bund bereitgestellt, um ehemaligen Verdingkindern und Fremdplatzierten einen «Solidaritätsbeitrag» als Anerkennung für erlittenes Unrecht auszurichten. Bis zu 15 000 Opfern sollen je Zehntausende Franken als Zeichen der ­Wiedergutmachung zukommen. So hat es das Parlament im Rahmen des «Bundesgesetzes über die Aufarbeitung der für­sorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981» beschlossen. Treibende Kraft hinter der ­behördlichen ­Demutsgeste war Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP). Die Justizministerin zeigte sich als je...

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