Menschenrechtsrügen aus Lettland

Ein lettischer Funktionär kritisiert die Flüchtlingspolitik und die dunkle ­Vergangenheit der Schweiz. Flüchtlinge hat Lettland keine. Eine dunkle Vergangenheit aber schon.


Von Christoph Mörgeli

Nach seinem dreitägigen Schweiz-Besuch vom 22. bis 24. Mai wusste Nils Muiznieks, viel­reisender Kommissar des Europarats für ­Menschenrechte, allerhand zu rügen. Was er auf seiner offiziellen Homepage veröffentlicht, ­erinnert an hochnäsige Belehrungen eines zivilisierten Westeuropäers gegenüber einer Folterdiktatur der Dritten Welt. Zwar gebe es in der Schweiz gewisse «Fortschritte beim Asyl», aber die «am meisten Verletzlichen» benötigten besseren Schutz: «Ich fordere die schweizerischen Behörden auf, aufzuhören, Migrantenkinder an den Flughäfen festzuhalten.»

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