Leuthards Populismus

Mit dem Appell an die Fussballfans hat die Medienministerin die Abstimmung über die ­SRG-Zwangsgebührenvorlage haarscharf gewonnen. Nach dem Verlust der Übertragungsrechte 
der Champions League sind ihr plötzlich die Fussballmuffel wichtiger.

Von Christoph Mörgeli

Bundesrätin Doris Leuthard warnte im Vorfeld der Abstimmung über das revidierte 
Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) vom 14. Juni 2015 im Blick eindringlich: «Wenn man so vorgeht, wie die Kritiker wollen, wird wohl der Sport dran ­glauben müssen.» Sie attackierte den Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler persönlich: «Herr Bigler möchte die Champions-­League-Spiele aus dem Programm streichen, womit Fussballfans dafür künftig separat zahlen müssten.» In der Abstimmungs-«Arena» versprach Leuthard: «Mit diesen 390 oder 400 Franken können die Haushalte so viel Fus...

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