Justiz

Geheimdeal um lebenslänglich

Die Genfer Staatsanwaltschaft bot dem vermeintlichen Massenmörder Erwin Sperisen einen Geheimdeal an: fünf Jahre Gefängnis, wenn er 
irgendein Geständnis ablege und andere beschuldige.

Von Alex Baur

Seit fast fünf Jahren schmort Erwin Sperisen in Genf ohne rechtsgültiges Urteil in Unter­suchungshaft. Der Verdacht: Als Polizeichef von Guatemala soll Sperisen 2006 ein Gefängnismassaker befohlen haben. Bisher blockte der für den Fall zuständige Staatsanwalt Yves ­Bertossa jeden Kontakt des prominenten Untersuchungshäftlings mit den Medien ab. Dem Magazin ­L’Illustré ist es nun erstmals gelungen, den Bann zu brechen und Sperisen im Hochsicherheitstrakt von Champ-Dollon zu befragen.

Im Interview erzählt Sperisen, wie er nach seinem Rücktritt als ­Polizeichef 2007 von den a...

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