«In ihrer kleinen Welt»

Die Gemeinde Buchs AG will Funda Yilmaz, 25, nicht einbürgern, weil es ihr an Geselligkeit und Ortskenntnissen mangle. 
Die ­zuständige Kommission liess sture Bürokratie statt 
­gesunden Menschenverstand walten.

Von Alex Baur

Null Fehler: Funda Yilmaz. Bild: Nadja Rohner (Aargauer Zeitung)

Der Fall von Funda Yilmaz sorgt in Buchs, ­einem Vorort von Aarau mit 8000 Einwohnern, für rote Köpfe, aber auch für Ratlosigkeit. Auf Antrag der Einbürgerungskommis­sion verweigerte der Einwohnerrat letzte Woche der 25-jährigen Türkin das Bürgerrecht. Die Begründung (zu wenig integriert) irritiert. ­Yilmaz ist in der Gegend geboren und aufgewachsen, sie spricht den lokalen Dialekt akzent- und fehlerfrei, in Buchs absolvierte sie die Sekundarschule und im benachbarten ­Aarau eine vierjährige Lehre als Bauzeichnerin, jetzt will sie die Berufsmatur nachholen. Ihr Lehrmeister, bei...

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