Emmangelinas Flitterwochen

Populisten gestoppt, Migration im Griff, Wirtschaft unter Dampf, die deutsch-französische Achse 
harmoniert: So gut fühlte sich die EU schon lange nicht mehr. Aber Achtung: Es steckt noch viel 
altes ­Europa in der auf Vorrat beschwingten neuen EU.

Von Wolfgang Koydl

Merkwürdig, dass man das Ereignis nicht an die grosse Glocke gehängt hat. Nur mit einer knappen Mitteilung bedankten sich Kommis­sion, Parlament und Rat für den prestigeträchtigen Preis, den die EU soeben erhalten hat. Gut, es ist nicht der Friedensnobelpreis. Aber der Prinzessin-von-Asturien-Preis für Eintracht ist ebenfalls recht renommiert, ja er gilt als «Nobelpreis Spaniens».

Als der spanische Europa-Abgeordnete Jonás Fernández die EU nominierte, wollte er dadurch «Europas Kampfgeist wieder erstarken» lassen und einen «symbolischen Neustart» ­wagen. Sein Timing er...

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