Geheimdienst

Die Luxusfeiern unserer Spione

Markus Seiler, Chef des Schweizer Nachrichtendienstes, liess Hunderttausende von Franken für
Betriebsfeste verpulvern. Das zeigen interne Dokumente, die der Weltwoche vorliegen. Das zuständige 
Verteidigungsdepartement von Bundesrat Guy Parmelin verwedelt und verwischt.

Von Hubert Mooser

Der Moment, auf den das halbe Land gewartet hatte, kam wieder einmal nicht. Tagelang war in der Schweiz über kaum etwas anderes geredet worden als über den Spion Daniel M., der im Auftrag des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) in Deutschland unterwegs gewesen war. In Bern herrschte die Überzeugung vor, dass diese Panne dem obersten Nachrichtendienstler Markus Seiler den Kopf kosten ­würde.

Es kam anders: SVP-Ständerat Alex Kuprecht, Präsident der parlamentarischen Aufsichtsbehörde des Geheimdienstes, kündigte Ende Mai eine Inspektion zur «Klärung des Falles Daniel M.» an...

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