Kommentar

Marschhalt

Didier Burkhalter ist zu danken. Sein Abgang 
eröffnet dem Bundesrat die Chance, die Europapolitik zu entkrampfen. Eine Rückbesinnung auf die vitalen Interessen der Schweiz tut not.

Von René Zeller

Wenn ein Bundesrat verkündet, er kata­pultiere sich aus der Verantwortung ins Privatleben, dann ist das keine Bagatelle. Didier Burkhalter modelliert als Aussenminister die Europapolitik. Er entledigt sich somit des ­heissesten Eisens, das hierzulande seit 25 Jahren geschmiedet wird. Das Nein des Souveräns zum EWR-Vertrag zwang die Schweiz auf den bilateralen Weg. In den Regierungsparteien FDP und CVP waren vorübergehend Euro­turbos ton­angebend, die SP setzt noch immer auf das ­Fernziel EU-Beitritt. Doch das Volk setzt auf Unabhängigkeit, auf direktdemokratische Selbstbestimmung, ...

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