Marschhalt

Didier Burkhalter ist zu danken. Sein Abgang eröffnet dem Bundesrat die Chance, die Europapolitik zu entkrampfen. Eine Rückbesinnung auf die vitalen Interessen der Schweiz tut not.

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Kommentare

Daniel Thoma

22.06.2017|21:41 Uhr

Man hätte es ja nach dem EWR-Nein bei den bis dahin ausgehandelten internationalen Abkommen, Verträgen und Clubmitgliedschaften bewenden lassen können, um dann allenfalls punktuell nachzubessern. Lief so weit so gut. Aber nein, wir liessen uns durch unsere Regierung und den diversen Lobbyisten die völlig unnötigen Bilateralen aufschwatzen, damit wir in den grossen Chörlis in den hinteren Rängen zu horrenden Kosten mitsingen dürfen. Guys, cut that shit, please!

George Lips

22.06.2017|09:37 Uhr

Herr Zeller, eben nicht. Die WW hat an anderer Stelle dieser Nummer schon recht, wenn sie zeigt, wie wir von allen, ausser der SVP, mit flauen Parolen hintergangen werden sollen.Der Vasallenstaat Schweiz der EU Bürokraten wird kommen, der Landesverrat ist diesmal Parteiübergreifend. Und er stinkt schon jetzt zum Himmel. Diese lieben Bürokraten in Brüssel sind ja keine Nazis und Mordbuben, die meinen es doch nur gut mit uns. Und die 27 Länderschefs sähe es gerne, wenn diese verdammte, weil so vorbildhafte direkteDemokratie Schweiz verschwinden würde, weil sie alle immer wieder stört.

Rainer Selk

22.06.2017|09:13 Uhr

Im Herbst sind Wahlen in der BRD. J. C.Junker will abtreten, der Brexit ist im Gang, Polen, Tschechien, Ungarn werden mit Klagen der EU Kommission überzogen (Geld versus Asylanten), Griechenland muss einmal mehr mit zig Milliarden 'gerettet' werden und 'Scheitert die EU, scheitert der EURO' (Merkel). Fronkreisch will Geld von Berlin. Und in Italien betätigen sich private Asylimportfirmen mit regelrechten Fährverbindungen von Libyen nach Italien.In dieser Gemengelage ist ein europa­politischer Marschhalt mehr als geboten.

Regula Neukomm

22.06.2017|07:01 Uhr

Nein, in der Tat: Burghalter war kein offener EU-Turbo, sondern ein hinterlistiger Manipulator, der mit unglaublicher Hartnäckigkeit am weiteren Niedergang der Schweiz gearbeitet hat - bestens unterstützt oder wenigstens geduldet von den übrigen Internationalsozialisten in diesem traurigen Siebnergremium. "Chancenlos" sind in der Schweiz Massnahmen zur Schwächung unseres Wohlstandes schon längst nicht mehr. Der Knebelvertrag wird sicher nicht beerdigt, sondern mit neuem Namen und einem Deckel Weichspüler versehen - und schon schlucken es die dekadenten Schweizerlein.

Marco Bless

22.06.2017|02:42 Uhr

Ich bin mir nicht sicher, ob die Bevölkerung tatsächlich noch auf Unabhängigkeit und Selbstbestimmung setzt. Oder welches Volk meinen Sie?In den letzten beiden Jahrzehnten wurden dermassen viele Zuwanderer blitzintegriert und papierli-schweizerisiert bzw. mit politischen Rechten ausgestattet, die in obrigkeitlichen Verhältnissen aufgewachsen sind, dass ich mich darauf nicht mehr verlassen würde.Idiotisch genug, die EU in Richtung Schweiz zu verlassen und dann aber in dieser Schweiz per Stimmverhalten dieselbe EU einführen zu wollen...ausser, man nennt sich Maulwurf.

WEF: Jahrmarkt der Eitelkeiten?

No Billag: Die NZZ und die SRG.

Deutschland: Die ungeliebte Regierung in Berlin.

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