Intern

Im Juni 2007 fielen die letzten Schranken für die Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union. Seither sind netto über 800 000 Ausländer in die Schweiz eingewandert. Die schiere Zahl macht neugierig: Woher sind all die Einwanderer gekommen? Wo wohnen sie? Welche Folgen zeitigt das Bevölkerungswachstum für die ansässige Bevölkerung? Gerade die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Freizügigkeit sind hochumstritten. Florian Schwab, Autor einer ökonomischen Studie zu Kosten und Nutzen der bilateralen Verträge, bringt Ordnung in das Wirrwarr. Seite 26


Nur drei Wochen nachdem sich im März 2016 ­eine 65-jährige Frau im Zuge einer Hanf-­Razzia selber erschossen hatte, stand für die «Rundschau» fest: Schuld war der Luzerner ­Polizeikommandant Adolf Achermann; voreilig und ohne Not, so die «Rundschau»-These, soll er die Stürmung einer Wohnung angeordnet haben, in der sich die bewaffnete und geistig angeschlagene Frau siebzehn Stunden verschanzt hatte. Eine Klage gegen den «Rundschau»-­Bericht wies der Ombudsmann ab. Diese Woche standen Achermann und der Einsatzleiter ­Daniel Bussmann wegen der Angelegenheit vor Gericht. Das Urteil steht noch aus, doch bereits jetzt wird klar: So simpel, wie die «Rundschau» ihn darstellte, ist der Fall nicht. Wichtige Informationen, die den Polizeieinsatz in ein ganz anderes Licht rücken, wurden in den reisserischen Berichten des «publizistischen Flaggschiffs» von SRF unterschlagen. Seite 34


Eigentlich ist Andreas Gross ein Kosmopolit. Der Basler, der in Zürich studierte und in Bern lange Jahre als SP-Nationalrat politisierte, amtet heute als rastloser Wanderprediger für mehr Demokratie. Europaweit, weltweit. Sein privates Refugium befindet sich zuhinterst im Jura. Im malerischen Städtchen Saint-Ursanne logiert er in einem Eckhaus der einstigen Stadt­befestigung, umringt von mehreren zehntausend Büchern, mit freiem Blick auf den lieblich dahinplätschernden Doubs und die nächste Jurakette. Jetzt, da das bernjurassische Moutier ­demokratisch entschieden hat, lupenrein jurassisch zu werden, haben wir Andreas Gross gefragt: Was bedeutet das lokale historische Erdbeben für seine Wahlheimat? Seite 31


Zehn Tage lang war der Schweizer Ueli Frey mit der legendären britischen Band Deep Purple als Tourfotograf unterwegs. Er reiste mit den Musikern im Privatjet von einem Auftrittsort zum nächsten, begleitete sie vor und hinter der Bühne mit seiner Kamera. Das Besondere daran: Ueli Frey ist nicht etwa Berufsfotograf, ­sondern Zahnarzt mit eigener Praxis in Männedorf ZH. Seit vierzig Jahren fotografiert er ­nebenher Rockkonzerte. Auf der Deep-Purple-­Tour hatte Frey die Gelegenheit, mit dem in der Schweiz lebenden Bassisten Roger Glover ein Gespräch zu führen, das wir zusammen mit seinen Bildern gerne publizieren. Seite 50


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