Literatur

Albträume vom Sultan

Es hat lange gedauert, bis das Meisterwerk «Die Haltlosen» 
des türkischen Autors Oguz Atay ins Deutsche übersetzt worden ist. 
Es zeigt die Türkei von einer überraschenden Seite: neugierig, 
aufgeschlossen, experimentierfreudig.

Von Oliver vom Hove

In der Heimat Atays ist der Roman bereits 1972 erschienen. Aber erst nach dem frühen Tod des Autors 1977 wurde das Buch in seinem Land ein vielgelesenes Prunkstück der literarischen Moderne.

Dank der Initiative des kleinen Berliner Binooki-Verlags können nun, nach 45 Jahren, auch die hiesigen Leser dieses Meisterwerk der türkischen Literatur staunend kennenlernen: in der sorgfältig alle Sprachregister des Originals ziehenden Übersetzung von Johannes Neuner.

Der Monumentalroman «Die Haltlosen» ist zunächst vor allem eines: ein schillerndes Experimentierstück, das sich ...

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