Geschichte

Was nicht sein darf, kann nicht sein

In der Debatte um abgewiesene jüdische ­Flüchtlinge im Zweiten Weltkrieg hantiert die NZZ mit falschen Zahlen. Das Vorgehen ist symptomatisch.

Von Rico Bandle

Es war ein Erdbeben in der neueren ­Schweizer Geschichtsschreibung. Vor drei Wochen präsentierte die Genfer Historikerin Ruth Fivaz-Silbermann die Resultate ihrer zwanzig Jahre andauernden Forschung über jüdische Flüchtlinge in der Schweiz während des Zweiten Weltkriegs.

Vor allem eine Zahl gab zu reden. Der Bergier-Bericht sprach von mindestens 24 500 Flüchtlingen, die während der Kriegsjahre 1940 bis 1945 an der Grenze ­zurückgewiesen worden waren. Dabei habe es sich «zu einem grossen Teil um Juden» ge­handelt. Fivaz’ minutiöse Forschungsarbeit kommt auf maximal 4000 abg...

Liebe Leserin, lieber Leser

Dieser Artikel ist nur für Weltwoche-Abonnenten zugänglich: Eine einmalige Registrierung genügt und man hat via Emailadresse und Passwort jederzeit vollen Zugriff auf sämtliche Artikel.

  • Falls Sie ein Weltwoche-Abo haben und bereits registriert sind, melden Sie sich bitte hier an.
  • Falls Sie ein Weltwoche-Abo haben, aber noch nicht registriert sind, melden Sie bitte hier an.
  • Falls Sie noch kein Weltwoche-Abo haben und die Weltwoche jetzt abonnieren möchten, klicken Sie bitte hier.

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe