Präsidenten

Kult des neuen Menschen

Emmanuel Macron trifft den Zeitgeist und geht über Wasser. Er versöhnt Frankreich 
mit sich selbst, geniesst die Immunität des Monarchen – und bleibt letztlich unfassbar. Von einer Reform 
des Wahlrechts, das ihm eine Mehrheit ohne Opposition beschert, will er vorläufig nichts mehr wissen.

Von Jürg Altwegg

Man stelle sich Frankreich als kleines Dorf vor mit hundert Einwohnern. Ein Drittel war für die Wahl zu jung, eingewandert oder nicht eingeschrieben. Die Hälfte der Wahlberechtigten verweigerte sich dem Gang ins Abstimmungslokal. Elf Bewohner gaben ihre Stimme Macrons Kandidaten – und sollen damit einen «Tsunami» ausgelöst haben.

Gnadenlos hatte in den Wochen zuvor die Fünfte Republik ihre Politiker gefressen. Bei der Wahl ins Parlament erfasst das Politikersterben auch noch die Parteien aus der Welt von gestern, in der es eine Linke und eine Rechte gab. Die Spaltung ging auf ...

Lesen Sie diesen Artikel kostenlos weiter.
Geben Sie jetzt ihre E-Mail-Adresse ein.

Freier Zugang ins Weltwoche-Archiv.

Wöchentlicher Newsletter zu den aktuellen Weltwoche-Themen.*

Absenden

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel zu kommentieren

 

weitere Ausgaben

Login für Abonnenten

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Passwort vergessen?

* Info für registrierte Benutzer der alten Website: Geben Sie hier einfach die in Ihrem existierenden Konto hinterlegte E-Mail Adresse ein!

Sie sind noch nicht bei Weltwoche online registriert? Melden Sie sich gleich an.

Zur Registrierung

Ihre Vorteile bei Registrierung:

  1. Zugriff auf alle Artikel und E-Paper*.
  2. Artikel kommentieren
  3. Weltwoche Newsletter
  4. Spezialangebote im Platin-Club*
*Nur für Abonnenten der Printausgabe
 

8 Ausgaben
Fr. 38.-

Die unbequeme Stimme der Vernunft.