Intern

Vergangene Woche wurde die Volksinitiative der Gewerkschaften für einen vierwöchigen, von der Allgemeinheit finanzierten Vaterschaftsurlaub eingereicht. Im Parlament sind mehrere Vorstösse mit ähnlichen Anliegen hängig. Was hat der Staat in den Kinderzimmern verloren? Es stehe jedem Vater frei, nach der Geburt Ferien zu nehmen – sofern ihm 
dieses Ereignis wichtiger sei als Rimini oder Mallorca, schreibt Inlandchef Philipp Gut. Seite 24


Wer wie Beat Breu die Tour de Suisse als Einheimischer zweimal gewonnen hat, ist hier­zulande so etwas wie ein Säulenheiliger. Abgehoben ist der St. Galler aber nicht, denn er hat abseits der Landstrassen auch viele Nieder­lagen erlitten. Beim Gesprächstermin nimmt er sich zwei Stunden Zeit und kramt Anekdote um Anekdote aus seinem bewegten Leben hervor. Dabei kommen ihm die träfen Sprüche immer noch so schnell über die Lippen, wie er, der «Bergfloh», früher die Berge hochgekraxelt ist. Seite 36


Macron über alles! Europa ist verzückt vom neuen Franzosen-Präsidenten. Woher der 
Hype? In Frankreich sieht man ihn als «neuen Typ Menschen». Als einen, der über Wasser geht, weder links noch rechts, weder Mann noch Frau ist, Frankreich mit sich selber versöhnt, aber letztlich unfassbar bleibt (Seite 12). Genauso wie die Eliteschule Ecole nationale d’administration (ENA), die Macron durchlaufen hat. In der Kaderschmiede, die sich als geheimnisvoller Zirkel geriert, wird die Elite Frankreichs hochgezogen. Die «Enarchen» sind Frankreichs Staatsadel. Auf ihn, nicht auf das Volk, wird Macron seine Macht primär stützen. Seite 46


Als Scheich Tamim vor sieben Jahren die Fussball-Weltmeisterschaft 2022 nach Katar holte, war er der Held der arabischen Welt. Gefeiert wurde damals auch seine Mutter, Scheicha ­Musa. Sie hatte ihm geholfen, die Konkurrentin USA auszustechen. Die Scheichin sorgte ­etwas später dafür, dass ihr Lieblingssohn Tamim Thronfolger wurde. Doch jetzt ist ­Katar massiv unter Beschuss, weil der Zwergstaat Islamisten unterstützt. Der Wohlstand des Energieriesen, den Tamims Vater geschaffen hat, ist gefährdet. Seite 48


Am Konzert der Rocklegenden von Guns n’ Roses letzte Woche im Zürcher Letzigrund-­Sta­dion trug Mitveranstalter Thomas Dürr ein besonderes T-Shirt: jenes, das er schon 1991 als junger Bühnenarbeiter beim damaligen Guns-n’-Roses-Konzert getragen hatte. Dürr ist heute mit seiner Act Entertainment AG der grösste Konzert- und Musicalvermarkter der Schweiz. Als die letzten Töne im Letzigrund verklungen waren, fuhr Dürr direkt nach 
Interlaken, wo am nächsten Tag das von ihm organisierte Greenfield-Open-Air mit über 20 000 Besuchern startete. Kulturredaktor 
Rico Bandle hat den umtriebigen und erfolgreichen Geschäftsmann einen Tag lang be­gleitet. Seite 52


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