Zweiter Weltkrieg

Rehabilitierung eines Bösewichts

Heinrich Rothmund gilt als Verkörperung der «unmenschlichen» Schweizer Flüchtlingspolitik während des Zweiten Weltkriegs. Der Chef der Fremdenpolizei sei ein «militanter Antisemit» gewesen, der Juden skrupellos zurückgewiesen habe. Neue Forschungen zeigen: Die Vorwürfe sind nicht haltbar.

Von Rico Bandle

Alle schienen froh, einen Bösewicht gefunden zu haben, auf den man mit dem Finger zeigen konnte: die Würdenträger in Bundesbern, welche die Verantwortung abschieben konnten, genauso wie die Kritiker der Schweiz, die in ihm die Verkörperung der «unmensch­lichen Flüchtlingspolitik» sahen. Selbst in Deutschland nahm man dankbar zur Kenntnis, dass es auch im kriegsverschonten Nachbarland antisemitische Unholde gegeben hatte, wie verschiedene Artikel im Nach­richten­magazin Spiegel in den sechziger und siebziger Jahren zeigen. Heinrich Rothmund, Chef der Fremdenpolizei beim ...

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