Knorr

Realitätsblinde Arroganz

Brad Pitt drehte für Netflix eine ätzende Satire über einen US-General in Afghanistan – sie ist von brisanter Aktualität. 


Von Wolfram Knorr

«America first»: Brad Pitt in «War Machine». Bild: zVg

Kürzlich bei den Filmfestspielen von Cannes wurde über den Streaming-Giganten Netflix gemosert, weil er Filme im Programm hatte, die das Kino umgehen. Jurypräsident Pedro Almodóvar werde das nicht hinnehmen, das Festival ruhe nun mal auf den Grundfesten des Kinos. Ob diese Haltung Zukunft hat, ist fraglich, denn die Streaming-Dienste sind auch ­Garanten für schwierige Stoffe geworden, die im Kino durchfallen, wie Ang Lees «Billy Lynn’s Long Halftime Walk». So erreicht Brad Pitts Netflix-Produktion «War Machine» eben das Publikum ohne Umwege. Im Kino hätte Pitts ätzende Politsa...

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