Ritualisierte Unehrlichkeit

Nach jedem Terrorakt ist es das gleiche Spiel: Politik und Medien verdrängen 
das Motiv der muslimischen Täter. Doch dieses liegt auf der Hand: Sie hassen uns.


Von James Delingpole


Anfang letzter Woche verübte ein Selbstmordattentäter mit Verbindung zum ­Islamischen Staat (IS) unmittelbar nach dem Popkonzert von Ariana Grande in Manchester einen brutalen Anschlag. Mehr als achtzig unschuldige Fans, zumeist junge Mädchen, kamen ums Leben oder wurden verletzt. Tags darauf trat die britische Premierministerin Theresa May nach einer Krisensitzung vor die Mikrofone und gab eine Erklärung ab.

Es waren die üblichen Worte. Die Premierministerin sprach von «Anteilnahme» für die Opfer und die Angehörigen, vom professio­nellen Einsatz der Rettungsdienste, vo...

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