Furcht und Schrecken im Schulzimmer

Der siebzehnjährige Amir aus Schaffhausen drohte, seine Lehrer aufzuschlitzen. Gegen Mitschüler wurde er gewalttätig. Trotzdem durfte er im Büro des Schulvorstands beten. Anhand von Protokollen lässt sich der haarsträubende Fall nachzeichnen.

Von Philipp Gut (Text) und Kerstin Luttenfeldner (Illustration)

Die Geister, die man rief. Illustration: Kerstin Luttenfeldner

Bis letzten Sommer fiel Amir (Name ge­ändert) kaum auf. Nach den Herbstferien aber änderte sich das Verhalten des Siebzehnjährigen. Der Schüler der dritten Oberstufe im Schaffhauser Bachschulhaus, so stellten die Lehrer fest, habe «oftmals aggressiv reagiert gegenüber Mitschülern, vor allem auch gegenüber Mädchen». Teilweise sei er «gar handgreiflich» geworden. Die Aggression habe sich auch gegen seine beiden Klassenlehrer, eine Frau und ­einen Mann, gerichtet. Er habe gedroht, «sie abzustechen».

Schulbehörde spielte Vorfälle herunter

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