Selbstmord für alle

Zuerst gab es den assistierten Suizid nur für Todkranke, dann auch für Schmerzpatienten 
und Demente. Die Schranken lockern sich zusehends hin zu einem «gestalteten» Tod. Sterbehelfer 
sprechen bereits davon, beim Selbstmord Jugendlichen den Kelch zu reichen.

Von Alex Reichmuth

Ruf nach Selbstbestimmung. Infografik: TNT-Graphics AG

Wenn man wissen will, was in Sachen Sterbehilfe auf die Schweiz zukommen könnte, muss man nach Belgien schauen – ein Land, das in diesem Zusammenhang als «progressiv» gilt. 2013 hat dort erstmals ein Transsexueller assistierten Suizid begangen. Nathan Verhelst hatte sich zum Mann umbauen lassen. Seine Mutter habe ihn schon als Kind wissen lassen, dass sie lieber ­einen Jungen gehabt hätte, gab der 44-Jährige vor seinem Tod zu Protokoll.

Nach der Geschlechtsumwandlung habe er sich aber vor sich selbst geekelt und «kein Monster» sein wollen. Ärzte kamen zum Schluss, sein Lei...

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