Alles ändern, damit alles gleich bleibt

In Österreich deutet vieles auf ein Ende der Gemütlichkeit hin. Mit drei Jahrzehnten Verspätung zwar, aber die Verspätung gehört nun einmal zum Verlässlichsten, was Österreich zu bieten hat.


Von Michael Fleischhacker

In Österreich geht’s rund. Zwei Parteichef-­Rücktritte innerhalb einer Woche und die Ankündigung vorgezogener Nationalratswahlen werfen die Frage auf, ob da der Zufall am Werk ist oder eine höhere Kraft, die dem Land die Gemütlichkeit austreiben will, für die es gekannt und geliebt und auch ein wenig be­lächelt wird.

Nun, Zufall ist nichts davon. Weder war der überraschend wirkende Rücktritt des ÖVP-Chefs Reinhold Mitterlehner Zufall noch die Übernahme der Partei durch Sebastian Kurz, noch die Bereitschaft der Partei, dessen For­derung nach weitgehenden inhaltlichen un...

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