Intern

Der Reiz der reifen Frau

Brigitte Macron, Frankreichs neue Première dame, ist ein Star der Gegenwart. Stets in der Nähe ihres Gatten Emmanuel und in alle Geschäfte involviert, ist sie eine Art Alter Ego des neuen Präsidenten. «Wir wirken aufeinander wie Sauerstoff», erzählte Brigitte ihrer Biografin Caroline Derrien. Welche Macht übt die um 24 Jahre ältere Gattin des Präsidenten aus? Und wer ist sie wirklich? «Sie ist gern spontan, wenn auch keineswegs naiv, und gewappnet gegen Tiefschläge, wie sie in diesem Milieu gang und gäbe sind», schreibt Derrien in ­einem exklusiven Porträt für die Weltwoche. Und: «Sie äussert sich freimütig und wohl ­dezidierter rechts als ihr Mann – das könnte rasch ­Ärger geben.» Seite 42


Kurz vor Antritt seiner ersten Auslandreise sorgt Donald Trump erneut für negative Schlagzeilen. Zuerst entlässt er mit einem Paukenschlag FBI-Direktor Comey, dann soll er bei einem Treffen im Weissen Haus angeblich streng vertrauliche Informationen Russlands Aussenminister verraten haben. Was ist von den jüngsten Schlagzeilen zu halten? Pierre Heumann hat bei zwei hochkarätigen Persönlichkeiten nachgefragt. «Trump behindert die Justiz nicht», so Staranwalt Alan Dershowitz über die Russland-Untersuchungen und die Comey-Affäre. – Der ehemalige israelische Premier Ehud Barak sagt über die Erfolgschancen von Trumps Plan, den Nahostkonflikt neu zu beheben: «Die Ausgangslage ist so günstig wie noch nie.» Seite 50 und 56


Die ostdeutsche Provinz gilt nicht unbedingt als bevorzugtes Auswanderungsziel. Nathalie Wappler Hagen, ehemals mächtige Kulturchefin von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), ist vor einem halben Jahr nach Halle an der Saale gezogen. Als Programmdirektorin soll sie den Mitteldeutschen Rundfunk entstauben und ins Internetzeitalter führen. Kulturredaktor Rico Bandle kennt Wappler schon von ihrer Tätigkeit in der Schweiz. Jetzt hat er sie in Halle besucht. Und eine Frau getroffen, die begeistert ist von ihrem neuen Arbeitsort. Ostdeutschland, sagt sie, habe völlig zu Unrecht einen schlechten Ruf.
Seite 28


Aus dem Nichts betrat vor gut fünf Jahren ein rätselhafter Einzelgänger die Bühne der Weltliteratur, um sie zu erobern: Karl-Ove Knausgård, ein Norweger, Lederjacke, zerschnittenes Gesicht, blaue Augen. Sein Werk: «Mein Kampf». 3600 Seiten, auf denen er nichts anderes tut, als von sich zu erzählen, seiner Kindheit, dem despotischen Vater, den Lieben und Niederlagen, dem Ehrgeiz nach Ruhm, so genau und poetisch und klug, dass die Leser süchtig danach werden. Einer von ihnen ist unser Autor Matthias Matussek, der hier den letzten Band des monumentalen Epos bespricht. Seite 62



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