Weisses Haus

Der Schaden ist angerichtet

Medien werfen Donald Trump die Weitergabe streng vertraulicher Informationen an Russland vor. Beweise gibt es nicht. Allein die Mutmassungen schaden dem Kampf gegen den Terror.

Von Pierre Heumann

Der Schuldige steht fest: Donald Trump. Er habe, schrieb die Washington Post zu Beginn dieser Woche, hochsensible Informationen an Russland weitergegeben.

Beweise dafür gibt es zwar nicht; das Blatt zitiert «current and former U.S. officials» – gegenwärtige und ehemalige Beamte, ohne Namen zu nennen. Und welche Informationen Trump verraten haben soll, bleibt ebenfalls undurchsichtig. Die Washington Post spricht bloss davon, dass Trump seinen russischen Gästen Angaben zu den Terrorplänen des Islamischen Staats (IS) weitergeleitet habe und dass es um die Sicherheit i...

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