Basti Fantasti

Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) hat sich mit Haut und Haar einem Dreissigjährigen ausgeliefert.
Ist die «Liste Sebastian Kurz» das Ende der Traditionspartei oder der Beginn ihrer Erneuerung?


Von Michael Fleischhacker

Sebastian Kurz ist ein ungewöhnlicher Gesprächspartner, jedenfalls für jemanden, der regelmässig mit Politikern spricht. Er hört zu, er fragt, er will Dinge wissen, die er noch nicht weiss.

Natürlich will er auch wissen, wie man ihn sieht und wie man denkt, dass andere ihn sehen. Das «Wie war ich, Schatz?»-Gen steckt ja in jedem Politiker, unabhängig von Alter und Erfahrung.

«Schwarz macht geil»

Kurz wirkt aber erstaunlich wenig aussen­geleitet. Der Dreissigjährige, seit dem Wochenende geschäftsführender Obmann der Volkspartei, weiss, was er will, er wirkt selbs...

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