Intern

Noch einmal steigt die ­Fieberkurve. Nächste Woche wird Donald Trump vor dem Kapitol zum 45. US-Präsidenten vereidigt. Vor dem Grossereignis veranstaltet die Weltwoche ein Podiums­gespräch über Ursachen, ­Risiken und Chancen der Wahl Trumps. Geladen ist John McLaughlin, Umfragechef und Freund des neuen Präsidenten. Mit seinen ­präzisen Umfragen hat er Trump den Weg ins Weisse Haus geebnet. Seit der Wahl seien die Sympathien für Trump ­weiter gestiegen, sagt McLaughlin im Gespräch mit Auslandchef Urs Gehriger. Der neue Präsident erhalte ­wach­sende Zustimmung bis tief ins ­Lager der Demokraten. «Unter Trumps Präsidentschaft könnten Repu­blikaner auf lange Frist eine Mehrheitspartei werden.» Seite 38


Neben John McLaughlin diskutieren auf dem ­Weltwoche-Podium Bob Lutz, ehemaliger ­Spitzenmanager von General Motors, und Amy Holmes, Analystin für zahlreiche US-News-Networks. Ort: «Renaissance Zurich Tower Hotel», ­Turbinenstrasse 20, 8005 Zürich.
Datum: 16. Januar, 19.30 Uhr.


Mehr als zwanzig Jahre lang hat Ivo Kummer die Solothurner Filmtage geleitet, bevor er 
2011 zum Chef der Filmförderung beim Bund ernannt wurde. Niemand kennt den Schweizer Film so gut wie er, niemand in der Branche hat so viel Einfluss. Theoretisch. Denn «Filmpapst» Kummer überlässt die Entscheidung, welche Filme gefördert werden, in der Regel einer Kommis­sion. «Ich möchte keinen Staatsfilm», sagte er im Gespräch mit Kulturredaktor ­Rico Bandle in einem Solothurner Restaurant – um dann über eine Stunde lang die kafkaesken Abläufe der Berner Kulturbürokratie zu erläutern. Kummer ist überzeugt: Wer ein Land verstehen möchte, muss sich mit dessen Filmen ­beschäftigen, das gelte insbesondere auch für die Schweiz. Seite 54


Bei seinem Besuch im nordrhein-westfälischen Finanzministerium fühlte sich Redaktor Wolfgang Koydl in seine Kindheit zurückgebeamt: Wie in einer Zeitkapsel hat das Haus die muffige Atmosphäre eines Amtsgebäudes aus den sechziger Jahren bewahrt – Paternoster-Lift und traurige Topfpflanzen inklusive. Der derzeitige Hausherr Norbert Walter-Borjans freilich geht mit der Zeit: Steuerbetrüger überführt er mit unter der Hand gekauften Daten-Sticks. Der Minister fühlt sich absolut im Recht: «Wir handeln aus Notwehr», sagt er. Seite 44


Die «identitäre Bewegung» verstört die Medien. Vor ­allem in Deutschland und ­Österreich überbieten sich Journalisten und Politiker an Theorien und Anschuldigungen. Sogar Geheimdienste und Verfassungsschützer ­beschäftigen sich mit dieser Bewegung von jungen Erwachsenen, die mit Protestaktionen und Interventionen vor allem gegen die europäische Flüchtlingspolitik und die massive Zuwanderung von Muslimen protestieren. Was sind das für Leute? Sind es Rechtsextreme? Oder einfach nur besorgte Europäer? Unser Autor Matthias Matussek hat die bisher wohl ­umfangreichste Reportage dazu für die ­Weltwoche recherchiert. Er hat erstaunlich ­interessante, belesene und nicht feindbildkonforme Menschen getroffen, die Heidegger und andere Klassiker studieren. ­Lesen Sie in dieser Ausgabe den zweiten Teil der Geschichte über die «Identitären». Seite 48



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