Schulen

Politik statt Verstand

Zwei Fremdsprachen in der Primarschule zu lernen, bringe nichts, ja schade sogar, sagen Forscher. Ihre Einwände werden von den 
Bildungspolitikern ignoriert.

Von Daniela Niederberger

Im zürcherischen Meilen fand in den siebziger Jahren ein Schulversuch mit Frühfranzösisch ab der vierten Klasse statt. Ein damaliger Schüler sagt heute: «Im Gymi dachte ich: ‹Das kann ich.› Aber nach wenigen Wochen merkte man nichts mehr von einem Vorsprung.» Dasselbe hat die Sprachforscherin ­Simone Pfenninger festgestellt. In einer Langzeitstudie verglich sie zwei Gruppen von Gymnasiasten. Die einen hatten früh mit Englisch begonnen, die anderen spät. Das Resultat: Die Spätlernenden holten die Früh­lernenden nach kurzer Zeit ein.

Und doch sagen Politiker, wie ­etwa ...

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