Politik statt Verstand

Zwei Fremdsprachen in der Primarschule zu lernen, bringe nichts, ja schade sogar, sagen Forscher. Ihre Einwände werden von den Bildungspolitikern ignoriert.

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Kommentare

Hans Rentsch

16.05.2017|18:23 Uhr

Zwei Fremdsprachen in der Primarschule (plus Hochdeutsch als dritte halbe Fremdsprache) - so eine sachfremde Dummheit kommt in unserer Bildunsbürokratie zustande, wenn man den Sprachföderalismus als Religion betreibt.

Marc Dancer

15.05.2017|13:45 Uhr

J.B: 3/4 der Neuntklässler sind keine Schweizer mehr sondern meist aus Immigrantenfamilien. Denen ist Deutsch egal, hauptsache es wird bald der Koran brav an den Schulen retzitiert - die ALLES verbindende Sprache!

Rudolf R. Blaser

14.05.2017|18:06 Uhr

Französisch ist eine sehr schöne Sprache und ich glaube sie sehr gut zu beherrschen. Die Globalisierung degradiert nun jedoch sämtliche Sprachen zu lokalen Dialekten. Ausnahmen sind da wahrscheinlich nur Englisch, Chinesisch und vielleicht noch Spanisch. Nach gesundem Menschenverstand ist die Erlernung eines lokalen Dialektes nun jedoch REINE Zeitverschwendung, Überforderung, Leerlauf, reine Arbeitsbeschaffung und Verzettelung der Kräfte.Wenn in der ganzen Schweiz ALLE Schüler ENGLISCH lernen, können sie sich nicht nur untereinander in der CH verständigen, sondern überall auf der ganzen Welt.

Walter Moser

12.05.2017|20:52 Uhr

Mehr als 2 Jahre Fremdsprachen in der Schule sind ineffizient, wenn nicht bald die praktische Anwendung folgt. Voraussetzung für effizientes lernen einer Fremdsprache ist auch gutes Beherrschen der Muttersprache, oder auch genügende praktische Erfahrung mit einer ersten oder mehr Fremdsprachen.

Jürg Brechbühl

11.05.2017|17:09 Uhr

Das entscheidende steht im letzten Abschnitt: Mit all dem Guguus, den man den Primarschülern an den Kopf wirft, vertrödelt man Zeit, die für dringenders zwingend benötigt wird. Die Kinder müssen ordentlich lesen, schreiben, rechnen lernen und zwar in der Erstsprache. Können sie das am Ende der Schulzeit nicht, so sind sie für den Rest des Lebens die Schlusslichter. Die Stadt Bern hat eine lange Tradition von Schulversuchen. Dreiviertel der Neuntklässler können nicht genug Deutsch oder Mathematik für eine dreijährige Berufslehre.

WEF: Jahrmarkt der Eitelkeiten?

No Billag: Die NZZ und die SRG.

Deutschland: Die ungeliebte Regierung in Berlin.

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