Mit dem Gifthauch des Verdachts

Jolanda Spiess-Hegglin zieht die Weltwoche wegen einer möglicherweise übertriebenen Formulierung 
zur «Zuger Sexaffäre» vor Gericht. Die Medien berichten wieder vorauseilend wohlwollend über die grüne Ex-Politikerin. Worum geht es in dieser Sache?

Von Philipp Gut und Roger Köppel

Feuchtfröhlich: das angebliche Opfer und der angebliche Täter, beim Wein vereint.

Am 5. April, Punkt 18 Uhr, schalteten mehrere Schweizer Zeitungen online zum Verwechseln ähnliche Artikel auf. Von der Neuen Zürcher ­Zeitung über den Tages-Anzeiger und die Luzerner Zeitung bis zu dem mit ihr verbundenen St. Galler Tagblatt berichteten sie fast gespenstisch übereinstimmend, dass Jolanda Spiess-Hegglin die Weltwoche wegen übler Nachrede vor das Zürcher Bezirksgericht ziehe. Über die Hintergründe keine Zeile.

In Kurzform geht es darum: Die Weltwoche hat Spiess-Hegglin vorgeworfen, sie habe durch zum Te...

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