Kinderschutz

Medienstar «Boris»

Die Behörden können sich kaum wehren 
gegen die öffentliche Kritik im konkreten Einzelfall. Doch das Amtsgeheimnis ist auch immer eine bequeme Ausrede.

Von Alex Baur

Maulkorb und Medikamente: «Boris», 12. Bild: zVg

Nach kritischen Berichten von Luzerner ­Zeitung, Blick und Weltwoche über den Fall des «85 000-Franken-Zöglings» mit Pseud­onym «Boris» rief der zuständige Oberarzt letzte Woche zu einer Krisensitzung. Geladen waren neben der Beiständin und ihrer Vorgesetzten die Mutter des Kindes sowie deren Beraterin ­Sefika Garibovic. Das einzige Traktandum: Die Medienberichte über «Boris» sollten aufhören. Sie würden dem Kind schaden.

Die Sitzung wurde nach einer Stunde ohne Ergebnis abgebrochen. Die Mutter und Gari­bovic akzeptierten den Maulkorb nicht. Sie...

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