Intern

Sechzig Jahre auf Sendung. 60 000 Interviews. Zigmillionen Zuschauer rund um die Welt. Keiner hat geschafft, was Larry King, die ­Legende der Talkshows, erreichte. «Sie wollen nicht neben mir im Flieger sitzen. Meine Neugier treibt Sie in den Wahnsinn», sagte er Urs Gehriger, als dieser King an der New Yorker Park Avenue zum Showdown traf. Auf die ­Frage, wie er acht US-Präsidenten und fast ­jeden Superstar vors Mikrofon gebracht habe, meinte King: «Ich lasse mein Ego an der Studio­tür zurück.» Und: «Ich stelle dumme Fragen.» Er bereue keine seiner acht Ehen, obschon er bloss drei Mal verknallt gewesen sei. Auf sein Liebesleben angesprochen, sagte er, heute stelle er keine Dummheiten mehr an. «Es ist verrückt. Ich brauche keinen Sex mehr. Irgendwie ist es ein Segen.» Seite 42


Vor zwei Jahren traf Weltwoche-Redaktor Alex Baur den kürzlich in Deutschland verhafteten Schweizer Spion Daniel M. zu einem ­längeren Gespräch. Die Geschichte, die der ehemalige Zürcher Stadtpolizist und Sicherheitsberater der UBS ihm erzählte, klang wirr und mysteriös. Baur verzichtete damals auf eine Berichterstattung. Nachdem die Spio­nageaffäre nun aufgeflogen ist, werden neue Zusammenhänge erkennbar, bekommt vieles plötzlich einen Sinn. Aufgrund von Prozess­akten hat unser Kollege den Fall Daniel M. neu aufgearbeitet. Die Recherchen zeigen aber auch, wie die Bundesanwaltschaft ihren eigenen Spion den Deutschen ans Messer ­lieferte. Seite 18


«Irren ist menschlich», sagt ein Sprichwort. Dass sich auch geniale Wissenschaftler regelmässig irren, ja dass der Irrtum zu jeder wissenschaftlichen Arbeit ganz normal dazugehört, ist man sich allerdings wenig bewusst. Aber selbst Isaac Newton, Charles Darwin und Albert Einstein lagen hin und wieder falsch. Letzterer sogar in besonderem Mass. Einstein entwickelte nicht nur geniale Erklärungen der Welt wie die Relativitätstheorie, sondern behauptete auch Dinge, die sich rasch als falsch erwiesen. Gegen Ende des Lebens warnten Forscherkollegen gar davor, mit dem grossen Physiker zusammenzuarbeiten, wie ein neues Buch zeigt. Tragischerweise führten gerade seine frühen Erfolge Einstein auf den falschen Pfad. Seite 54


Die schottische «Harry Potter»-Autorin Joanne K. Rowling begann ihre Karriere in einem ­Kaffeehaus. Ähnlich verhält es sich mit der jungen Zürcher Schriftstellerin Virginia Fox, sie kann sich am besten auf ihre Romane konzentrieren, wenn rundheum im Café Geschnatter und Geschirrklappern zu hören sind. In ­einem solchen Lokal traf sie die Weltwoche und sprach über ihre aufregende Laufbahn als Bestsellerin mit Eigenverlag. Seite 58


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