Larry King

«Ich habe keinen Tag gearbeitet»

Was Rang und Namen hat, sass bei Larry King vor dem Mikrofon. Mit vermeintlich «dummen» Fragen erwärmte er Superstars und acht US-Präsidenten zum Seelenstrip. Sechzig Jahre lang. Und die ganze Welt schaute zu. Audienz beim König der Talkshows an der New Yorker Park Avenue.

Von Urs Gehriger

Bette Davis (1988): King: «Sie sagten einmal: ‹Sex ist ein Streich, den Gott der Menschheit spielt.›» Davis: «Das stimmt. Während des Akts stöhnt man dauernd: ‹Ohhhh, ist dieser Typ göttlich.›» Bild: zVg

Aus Zimmer 1731 sind schlurfende Geräusche zu vernehmen. Langsam öffnet sich die Tür. Rahmenbrille, rotes Hemd, Hosenträger. Da steht er. Larry King, 83, die lebende Legende der Talkshows, in seiner typischen Montur und mit einem Lächeln so breit wie der Broadway. «Treten Sie ein in mein Reich.»

Zwei Tage zuvor hat man ihn an einer Gala in Los Angeles für sein Lebenswerk geehrt, dessen Eckdaten Vorstellungskraft und Bewunderung gleichsam herausfordern: sechzig Jahre auf Sendung. 60 000 Interviews. Zig Millionen Fans in allen Ländern der Erde. Nun steht er allein in der Suit...

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