Bulletti in der Mauss-Falle

Über einen Agent provocateur brachte der deutsche Agent Werner Mauss den Schweizer Spion 
Daniel M. zur Strecke. Die Bundesanwaltschaft spielte bei der Intrige bereitwillig mit – obwohl 
sie die Spionage-Aktion gegen deutsche Steuerfahnder selber in Auftrag gegeben hatte.

Von Alex Baur

Zugang zu gestohlenen Daten: Spion Daniel M. Bild: zVg

Carlo Bulletti, Leitender Staatsanwalt des ­Bundes, erkannte offenbar schnell, dass sich aus dem Fall politische Implikationen ergeben würden. Scheinbar unverhofft war das Dossier mit den heimlichen Ton- und Bildaufnahmen am 15. Januar 2015 auf seinem Pult gelandet. Noch am gleichen Tag ersuchte Bulletti beim Bundesrat um eine Sonderermächtigung zur Ermittlung. Das ist nur nötig, wenn von einem «politischen Delikt» auszugehen ist – in Fällen also, bei denen die Staatsräson über dem Recht stehen könnte. Am 29. Januar 2015 erteilte Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) dem...

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