Kinderpsychiatrie

Züchtigung mit der «Betonspritze»

Der Wirbel um das 85 000-Franken-Setting für den 12-jährigen Boris vernebelt den eigentlichen Skandal: Schwererziehbare werden heute mit der chemischen Keule weichgeprügelt. Leisten sie Widerstand, wird es brutal – ohne Aussicht auf Besserung

Von Alex Baur

Kolossales Versagen der Jugendpsychiatrie: Boris mit Mutter. Bild: zVg

85 000 Franken budgetierte die Gemeinde Wettswil im Zürcher Säuliamt für die Betreuung eines Zwölfjährigen – nicht pro Jahr, sondern pro Monat. Der «Fall Boris» sorgte letzte Woche für Schlagzeilen. Doch der horrende Betrag ist nur die Spitze des Eisbergs. Seit sich die bekannte Pädagogin und Buchautorin Sefika Garibovic in die Debatte eingemischt hat, fragt man sich, ob nicht ganz grundsätzlich etwas falsch läuft. Nach ihrer Meinung ist das Setting im «Fall Boris» nicht nur überflüssig, sondern vielmehr schädlich.

Die Weltwoche nahm Einsicht in die umfang...

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