Kommentar

Boris allein in der Zelle

Im Vergleich zur chemischen Züchtigung, die dem zwölfjährigen Boris widerfährt, erscheint das Verdingkinderwesen des letzten Jahrhunderts schon fast human.

Von Alex Baur

Der horrende Betrag von monatlich 85 000 Franken, den die Fürsorgebehörde von Wettswil ZH für die psychiatrische Versorgung des zwölfjährigen Zöglings mit dem Pseudonym Boris bewilligen musste, schreckt auf. Doch das Geld ist nicht einmal das Hauptpro­blem. Wenn man damit wirklich ein Menschenleben retten kann und wenn es keine Alter­-
na­tiven gibt, ist kein Betrag zu hoch.

Es ist viel schlimmer: Das viele Geld wird nicht gebraucht, um ein Kind zu heilen, sondern bloss, um es zu verwalten. Die Akten zum Fall Boris, die der Weltwoche vorliegen (Seite 24), vermitt...

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