Unter dem Radar

Nach Annahme der Masseneinwanderungsinitiative kürzte der Bundesrat die Kontingente für ­Arbeitnehmer von ausserhalb der EU. Nur zum Schein, denn heute holen Schweizer Firmen Tausende Angestellte aus Drittstaaten in die Schweiz – ungeachtet festgelegter Höchstzahlen.

Von Florian Schwab

Das Prinzip der Personenfreizügigkeit ist eindeutig: Es herrscht ein EU-weiter Inländer­vorrang, bei dem Hunderte Millionen EU-­Arbeitskräfte als «Inländer» gelten. Ein Schweizer Unternehmen darf eine Stelle nur dann mit einer Arbeitskraft von ausserhalb der Schweiz und der EU besetzen, wenn sich in dem riesigen Arbeitskräfte-Pool keine geeignete Person findet. Bei solchen hochspezia­lisierten Tätigkeiten, auf die die Schweizer Wirtschaft nicht verzichten kann, legt der Bundesrat jährliche Höchstzahlen (Kontingente) für Personen aus den sogenannten Drittstaaten fest.

Nac...

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