Intern

Die beiden Alex haben sich schon in zahllosen Recherchen, Interviews und Reportagen mit den komplexen Themen Stromversorgung und Energiewende befasst. Während sich der Naturwissenschaftler Alex Reichmuth vor ­allem auf technische Fragen konzentrierte, ­besuchte ­Reporter Alex Baur Solaranlagen, Wasserkraft- und Atomkraftwerke in der ­halben Welt, um sich möglichst vor Ort ein Bild zu machen. Zweimal – einmal offiziell, einmal inoffiziell – berichtete Baur aus der Sperrzone von Fukushima. Beide Alex sind skeptisch ­gegenüber der Energiewende, über die am 21. Mai abgestimmt wird. Das hinderte sie aber nicht daran, ihre ­eigenen Positionen noch einmal sorgfältig zu hinterfragen und die Vorlage in der Titel­geschichte aus verschiedenen Per­spektiven zu beleuchten. In diesem Paket darf natürlich auch die Gegenstimme nicht fehlen: Regula Rytz, Präsidentin der Grünen, liefert ein fulminantes Plädoyer für die Energiewende. Eher über­raschend auf der Seite der Gegner steht dafür FDP-­Nationalrat Kurt Fluri, bekannt als kritischer Weltwoche-Leser. Auch mit ihm haben wir uns mit Gewinn unterhalten. Seite 16–21


Vor zwei Jahren machte Annemarie Huber-­Hotz Schlagzeilen: Die Präsidentin des Schweizerischen Roten Kreuzes und ehemalige Bundeskanzlerin forderte via Schweizer Illustrierte, wir sollten «weitere 80 000 Flüchtlinge» aufnehmen. Was die Öffentlichkeit nicht erfuhr und nicht erfahren sollte, recherchierte ­Inlandchef Philipp Gut: Hinter den Kulissen bot die Familienfirma Hotz Obermühle AG zur selben Zeit dem Gemeinderat von Baar und der Zuger Regierung an, auf ihrem Ge­lände ein Asylheim zu bauen. Die Gebäude würden von einer Firma geliefert, die ebenfalls von der Familie Hotz kontrolliert wird. Die Mieteinnahmen bei einer Vertragszeit von fünfzehn Jahren betragen stolze 6,75 Millionen Franken. Wo endet die Solidarität, und wo beginnt der Eigennutz? Seite 28


Mitten in der Siegesfeier nach dem ersten Wahlgang äusserte Emmanuel Macron, 39, die neue Lichtfigur Frankreichs, Bewegendes: «Ohne sie wäre ich nicht ich.» Gerichtet waren die Worte an seine Frau Brigitte, 63, die neben der Bühne strahlte. Die beiden seien ein unzertrennliches Paar, mit der Mission, gemeinsam Frankreich von Grund auf zu verändern, schreibt Biografin Caroline Derrien («Les Macron»). Exklusiv für die Weltwoche schildert sie die Magie des Power-­Paares. Über vierzig Bekannte und Weggefährten der Macrons hat Derrien getroffen. Auch Ehefrau Brigitte persönlich. Diese weist die Kritik zurück, sie halte insgeheim die Zügel in der Hand. «Emmanuel lässt sich von niemandem beeinflussen. Nicht einmal von mir.» Seite 38


Ihre Lebenspartnerin ist Schweizerin, sie lebt in Sichtweite der Schweizer Bodenseeküste, sie lobt das Schweizer System – es war quasi selbstverständlich, dass Alice Weidels erste Reise nach ihrer Wahl zur Spitzenkandidatin der Alternative für Deutschland in die Schweiz führen würde. Kein Zufall war es auch, dass sie nun ihr erstes Interview dem Weltwoche-Redaktor Wolfgang Koydl gab. Schliesslich hatte die Weltwoche ihren Lesern die studierte Ökonomin bereits zu einem Zeitpunkt vorgestellt (Nr. 42/2016), als ihr Name nur wenigen Ein­geweihten ein Begriff war. Seite 44

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