Kommentar

Gut und Böse

Frankreichs staatstragende Parteien sind 
am Boden. Triumphator Macron verkündet bereits ein neues Zeitalter. Die Verteufelung des Front national könnte sich rächen.

Von Jürg Altwegg

«Habt keine Angst, ich liebe euch»: Emmanuel Macron, Marine Le Pen. Illustrationen: Gary Wing

Der parteilose Emmanuel Macron mit seiner Bewegung «En marche!» wird allen Erwartungen gemäss in der Stichwahl am 7. Mai gegen Marine Le Pen gewinnen und zum neuen Präsidenten Frankreichs gekürt. Es gibt gute Argumente für seine Politik des Pragmatismus und der Kompromisse, welche die sterilen ideologischen Leidenschaften und die permanente Konfrontation ablösen soll. Auch Europa kann von seinem Enthusiasmus profitieren. Noch aber liegen keine Beweise für seine Reformfreude und Durchsetzungsfähigkeit vor.

Macrons Rücktritt aus der sozialistischen ­Regierung von François...

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