Frühling

Frühling

Wie ein Geliebter seines Mädchens Kopf,

den süßen Kopf mit seiner Welt von Glück,

in seine beiden armen Hände nimmt, 

so fass ich deinen Frühlingskopf, Natur, 

dein überschwänglich holdes Maienhaupt, 

in meine armen, schlichten Menschenhände,
und, tief erregt, versink ich stumm in dich, 

indes du lächelnd mir ins Auge schaust,

und stammle leis dir das Bekenntnis zu:

Vor so viel Schönheit schweigt mein tiefstes Lied.

Christian Morgenstern (1871 – 1914)

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