Debatte

Franziskus – zum Abschuss freigegeben

Die Weltwoche drischt auf den Papst ein. Die widersprüchliche und unbestimmte Kritik übersieht: Als erster Papst aus Lateinamerika spricht Franziskus eine Sprache, die sich 
nicht an westeuropäische Intellektuelle richtet, sondern an die Bewohner der südlichen Hemisphäre.

Von Christophe Büchi

Objekt einer erbarmungslosen Demontage: Papst Franziskus. Bild: Morten Morland für die Weltwoche

Die Titelgeschichte der Weltwoche zu Papst Franziskus («Der Papst räumt ab») darf nicht unwidersprochen bleiben. Achtung: Nicht die Tatsache, dass der Papst kritisiert wird, ist das Problem, sondern die Art der Kritik. Denn hier wird einem kirchlichen Verantwortungsträger noch jenes letzte Quäntchen Respekt verweigert, das wir eigentlich jedem Menschen schulden und ohne das es nicht den Anfang eines Dialogs geben kann.

Das Ärgernis liegt auch nicht darin, dass ein Papst von einem offenbar aufrichtigen Katholiken kritisiert wird. Wer das katholische Biotop auch nur ein b...

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